KÜNSTLERINNEN DER ALBERTINA

Ab 30. Oktober 2026

ALBERTINA, WIEN

Anlässlich des 250-jährigen Jubiläums widmet sich die ALBERTINA in dieser Ausstellung erstmals der Sammlungsgeschichte ihrer Künstlerinnen und erzählt damit Kunstgeschichte neu. Vom 15. Jahrhundert bis in die 1970er-Jahre zeigt die Schau, dass Frauen die Entwicklung der Kunst entscheidend mitgeprägt haben, auch wenn ihre Beiträge lange unsichtbar blieben oder vergessen wurden.

Schon im Besitz von Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine befanden sich zahlreiche Werke von Zeichnerinnen und Druckgrafikerinnen. Epochenübergreifend werden Werke von mittelalterlichen Holzschnitten aus Frauenklöstern bis zu frühen feministischen Arbeiten präsentiert, die verdeutlichen, dass Kunstgeschichte stets auch von Frauen geschrieben wurde. Bei Sammlungserweiterungen der letzten Jahre wurde gerade im zeitgenössischen Bereich vermehrt auf weibliche Positionen in der Kunst reflektiert und Künstlerinnen berücksichtigt.

Dies lässt aber zugleich nach den historischen Beständen der ALBERTINA fragen, die unter gänzlich anderen gesellschaftlichen und politischen (Macht-) Verhältnissen gesammelt wurden. Die Ausstellung fußt auf einem von dem neuen ALBERTINA-Direktor Ralph Gleis angestoßenem Forschungsprojekt zu den Künstlerinnen in allen Sammlungsbereichen. Das Ergebnis: eine erstaunliche Vielfalt und beachtliche Anzahl von herausragenden Werken, die bislang wenig oder gar nicht gezeigt wurden.

Die Ausstellung ist von 30. Oktober 2026 bis 17. Jänner 2027 zu sehen.

    Bildergalerie – 7 Bilder
    Malerei: Ein weiblicher Kentaur blickt von einer erhöhten Stelle auf eine Ebene hinab.
    Emilie Mediz-Pelikan | Weiblicher Kentaur, 1895 | ALBERTINA, Wien
     
    • Jahrespartner
      Bank Austria UniCredit
    • Jahrespartner
      Verbund
    • Partner
      BMW