HONORÉ DAUMIER

Spiegel der Gesellschaft

Ab 6. Februar 2026

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ALBERTINA, WIEN

Die politische Lage ist instabil, eine ruchlose Clique missbraucht ihre Macht, die Wirtschaft kriselt und die gesellschaftliche Situation wird immer komplexer und unübersichtlicher. Die Schilderung der Verhältnisse im nachrevolutionären Frankreich des 19. Jahrhunderts scheint merkwürdig gegenwärtig und so ist es auch mit der zeitlos aktuellen Kunst des großen Honoré Daumier.

Mit spitzer Feder und unbestechlichem Humor hält er seiner Zeit den Spiegel vor, prangert Machtmissbrauch und soziale Missstände an. Seine schonungslose Kritik bringt ihn immer wieder in Konflikt mit der Zensur, für die Freiheit der Kunst geht er sogar ins Gefängnis. Als scharfsinniger Beobachter zeigt Daumier darüber hinaus aber auch das alltägliche Leben in der modernen Großstadt Paris.

    Bildergalerie – 4 Bilder
    Eine Frau mit Kind und ein Mann in einem See badend. Die Frau trägt ein Badekleid und hält einen Sonnenschirm in der Hand, blickt zum Mann. Der Mann hält einen braunen, kleinen Hund in den Händen und hat eine Art Zipfelmütze auf dem Kopf. Am Ufer liegt Kleidung, ein Zylinderhut ist zu erkennen.
    Honoré Daumier | Mme. Greluche: Oh Gustave, qu'elle est bonne!,1839 | ALBERTINA, Wien

    Die ALBERTINA präsentierte die erste große Daumier-Schau 1936 im Angesicht des aufkommenden Nationalsozialismus. 90 Jahre später und unterstützt durch Leihgaben des Städelschen Museumsvereins wird der französische Künstler nun in neuem Licht gezeigt. Neben zahlreichen Lithografien und Zeichnungen sind auch seine berühmten Gemälde und Skulpturen ausgestellt – sowie ein Animationsfilm zum Werk Daumiers, dessen Musik von keinen Geringeren als Paul und Linda McCartney stammt.

    In Kooperation mit dem Städel Museum, Frankfurt am Main.

    Die Ausstellung ist von 6. Februar bis 25. Mai 2026 zu sehen.

       
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