250 JAHRE

ALBERTINA

Bis 31. Dezember 2026

Offen für Zukunft

Im Jahr 2026 begeht die ALBERTINA das 250-jährige Jubiläum ihrer Gründung. Dieses bedeutende Ereignis bietet Anlass, um einerseits auf die bewegte Geschichte der Sammlung und des Hauses zurückzusehen und andererseits mit Zuversicht und Begeisterung in die Zukunft zu blicken – eine Haltung, die der ALBERTINA seit jeher in ihr Selbstverständnis eingeschrieben ist. Viel wurde bereits über sie geschrieben – und doch längst nicht alles gesagt. Was wurde bisher nicht erzählt? Was gibt es noch zu entdecken? Und wohin wird sich die ALBERTINA in Zukunft entwickeln?

Offen für Perspektivwechsel

Diese Fragen führen durch das Jubiläumsprogramm. In drei Hauptausstellungen mit innovativen Ansätzen wird die weltberühmte Sammlung der ALBERTINA unter neuen Perspektiven präsentiert. Es werden bislang kaum gezeigte oder unbekannte Objekte ebenso ins Licht gerückt wie Werke etablierter künstlerischer Positionen neu befragt. Ein „Entdeckungspfad“ durch die umfangreichen Sammlungen der ALBERTINA soll das Publikum in der Schau Faszination Papier anregen, das traditionsreiche Medium Papier neu zu erleben und mit der Kunst in ungewohnten Perspektiven in Interaktion zu treten.

Die Geschichte der ALBERTINA neu zu betrachten bedeutet auch, eine weibliche Persönlichkeit in den Mittelpunkt zu rücken, die in ihrer Bedeutung für die Sammlungsgründung häufig im Schatten ihres Gatten Herzog Albert von Sachsen-Teschen stand: Erzherzogin Marie Christine. Als Lieblingstochter Kaiserin Maria Theresias brachte sie das Vermögen in die Ehe ein, das den umfassenden Erwerb von Kunst ermöglichte. Zugleich war sie selbst von Jugend an künstlerisch tätig und setzte wichtige Impulse für die Sammeltätigkeit des Paares. Die Jubiläumsausstellung Sammeln für die Zukunft widmet sich dieser Geschichte des Sammelns und zeigt dabei Preziosen von Dürers Feldhasen bis zu den expressiven Zeichnungen Egon Schieles.

Mit neuem Blick auf die Sammlung sind auch die Künstlerinnen der ALBERTINA in einer großen Herbstausstellung zu entdecken, die bisher zu wenig beachtete weibliche Positionen in einem epochenübergreifenden Dialog vereint. Während es in der zeitgenössischen Kunst heute nahezu als Selbstverständlichkeit gilt, Künstlerinnen bei Neuerwerbungen zu berücksichtigen, stellt sich die Frage bezüglich der historischen Sammlung bis heute. Wo sind die Künstlerinnen? Welche Werke verbergen sich in einer der größten Sammlungen der Welt? Wer hat sie gesammelt? Hier hat ein Forschungsprojekt bereits jetzt zu erstaunlichen Ergebnissen geführt – und wird in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Für das Jubiläumsjahr zeigen wir einen Einblick in den Stand der Forschung und die faszinierende Vielfalt der von Frauen geschaffenen Kunst.

    Ansicht des Palais Herzog Alberts in Wien, klassizistische Fassade, umgeben von Gartenanlage, Aquarell auf Papier.
    Jakob Alt | Das Palais Herzog Alberts, 1816 | © ALBERTINA, Wien

    Offen für Innovation

    Mit dem Blick zurück und zugleich nach vorne möchte die ALBERTINA im Rahmen ihres Jubiläumsprogramms darüber hinaus zeigen, dass ihr Selbstverständnis nicht nur auf das Gestern und Heute, sondern auch auf das Morgen ausgerichtet ist. Schon Albert und Marie Christine war es ein zentrales Anliegen, die Sammlung kontinuierlich um Kunst der eigenen Gegenwart zu bereichern. Diese Tradition führt die ALBERTINA bis heute fort und zeigt dies in einer jüngsten Schenkungen gewidmeten Sammlungspräsentation an ihrem Standort in Klosterneuburg.

    Offen für alle

    Das Jubiläumsprogramm der ALBERTINA versteht Veränderung nicht als Bruch mit der Tradition, sondern als lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das Museum begreift sich als Ort beständiger Weiterentwicklung – offen für die Diskurse der Gegenwart, offen für Innovation, offen für neue Denkansätze, offen für die Kunst von morgen und offen für Zukunft. Neben den Ausstellungen bietet das Haus ein vielseitiges Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm für alle Altersgruppen, das unter anderem bei besonderen Highlights wie den Open Doors am Wochenende des ALBERTINA-Geburtstags am 4. Juli erlebbar ist.

      Außenansicht der Albertina von vorne.
      Die ALBERTINA heute © Albertina, Wien | Foto: Harald Eisenberger

      Das Programm im Jubiläumsjahr

      Sie umfasst über eine Million Objekte, zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und wurde vor 250 Jahren gegründet: Die Sammlung der ALBERTINA. Aus der einstmals privaten Sammlung wurde ein Museum von Weltrang.

      Entdecken Sie unser breitgefächertes Ausstellungsprogramm im Jubiläumsjahr begleitet von einem vielseitigen Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm:

      ALBERTINA

      ALBERTINA MODERN

      ALBERTINA KLOSTERNEUBURG

         
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